Zwei Stockerlplätze

Die Meisterschaft liegt schon einige Wochen hinter uns, genug Zeit ist vergangen um daraus ein Resümee zu ziehen. Mit dem 2ten Platz in der Bezirksliga und einem 3ten Platz in der 3ten Klasse war die Saison sehr erfolgreich. Super aufgespielt haben die „Neuzugänge“, unter denen sich auch einige Urgesteine befanden, die diese Saison aktiver ins Meisterschaftsgeschehen eingestiegen sind. Ein tolle Meisterschaft von Michi Habringer und den Gebrüdern Baumann!

Das Ziel für 2019 ist klar – ein Aufstieg der 2ten Mannschaft ist das Um-und-Auf, die 1er in der Bezirksliga möchte sich wieder im vorderen Drittel festsetzen.

Hier noch ein paar Schnappschüsse der letzten Runden…

Not am Mann

Runde vier wurde zur Bewährungsprobe für den Kader der Aubach Warriors. Nach dem Motto „groß genug is‘ er nie, der Kader“ mussten zum Leid der 2er Mannschaft zwei Leute in die 1er hochgezogen werden. Urlaub, Verletzungen, Hochzeit – drei Gründe für den Ausfall von fünf Spielern der ersten Mannschaft. Unglücklich, dass alles genau auf ein Datum zusammen fällt. Es war von vornherein klar, dass es die 2er in Feldkirchen nicht leicht haben wird. Noch dazu wäre Feldkirchen ja eigentlich in der 1. Klasse unterwegs, sie mussten wegen der Jugendlichen-Regel aber zurück in die 3. Klasse. Trotz 2:4 nach den Einzeln, konnte in Feldkirchen kein Doppel gewonnen werden – ein Punkt wäre aber mehr als verdient gewesen.

In der Bezirksliga hatte die 1er mehr Glück – Alkoven kämpft diese Saison durchwegs damit, einen konkurrenzfähigen Kader aufzustellen. Trotz der Ausfälle war St. Martin bereits am Papier stärker, was sich am Ende auch im 7:2 Endstand widerspiegelte. Schade für Alkoven – für sie wird der Klassenerhalt schwierig – und auch schade für die Liga, die um eine lässige Truppe ärmer werden würde.

 

Erster Sieg – Erste Niederlage

Die dritte Runde wurde gespielt in der heurigen Tennis-Meisterschaft, die Punkte-Ausbeute kann sich durchaus sehen lassen. Mannschaft 2 startete im Aubachstadion mit einem 6:3 Heimsieg durch – nahezu best-besetzt ist in der 3ten Klasse dieses Jahr alles möglich.
Deutlich schwieriger hatte es die 1er auswärts in Rohrbach, denkbar knapp fiel das Ergebnis zu Gunsten der Rohrbacher aus. 5:4 Matches, 12:10 Sätze, „a enge G’schicht“.

Die ersten beide Spiele haben gezeigt, dass sich die Aubach Warriors nicht verstecken müssen, alles ist möglich!

Cool Runnings – ab in die Bezirksliga

Das geht über Eure Vorstellungskraft,
St. Martin hat den Aufstieg g’schafft

Der Sieges-Lauf wurde im Auswärtsspiel gegen Rohrbach erfolgreich beendet! Mit 23 Punkten aus 24 möglichen schrammte die Aubacher 1er nur knapp an der maximal Punkteausbeute vorbei. Zwei Spieler feierten immerhin ihre eigene „Perfect Saison“, Andi und Mario können am Ende sehr stolz auf ihre 14:0 und 11:0 Bilanz sein. Endlich Bezirksliga – nach den zwei 2ten Plätzen 2015 und 2016 ein lang ersehntes Ziel.

Verständlich, dass man es am SA ordentlich im Aubachstadion krachen lies. Dabei wurde auch die Saison Revue passiert und die tolle Leistung der 2er honoriert, die mindestens genau so einen großen Anteil am Tennis-Boom in St. Martin hat.

Jetzt machen wir erst Mal die TCK-Trophy unsicher, dann lassen wir das Tennisjahr in den Herbst hinein ausklingen. Das Winter-Training kommt noch früh genug, Zeit um sich auf die Bezirksliga vorzubereiten ist allemal!

Vier Fäuste für ein Halleluja

Bud Spencer und Terence Hill sind Meister im Austeilen, die Aubach Warriors wissen aber mindestens genau so gut wie man es ordentlich Klatschen lässt. Ein doppeltes 9:0 hagelte es am SA für Pfarrkirchen, +3 am Punktekonto für 1er und 2er Mannschaft.
Die Tabellenführung in der 1. Klasse Nord und der dritte Platz in der 3. Klasse Nord wurden damit eine Runde vor Schluss gefestigt. Das Finale furioso wird es aber erst am 8. Juli geben, ein 5:4 Sieg in Rohrbach reicht zum Aufstieg in die Bezirksliga!
Kurzer historischer Ausflug – zuletzt war St. Martin im Jahr 2001 in der Bezirksliga vertreten:
Bezirksliga Nord B 2001
Einige Warrior waren damals schon dabei, Gego, Flokes, Otschi und Clemens wissen quasi wie Bezirksliga-Luft schmeckt. Die Saisonbilanz von 2001 wünschen wir uns aber nicht, nur Kekonaut konnte damals ein Spiel gewinnen, die übrigen gewannen nur an Erfahrung.

Das ist immerhin 16 Jahre her, oder 5840 Tage bzw. 140160 Stunden. Wenn es jetzt nicht Zeit wird, wann dann?

Für Mannschaft 2 ist der Zug auch noch nicht abgefahren. Auf Platz 3 muss man am Ende die Saison abschließen, dann wird der Frühjahr zeigen ob man mit Glück noch nachrutscht! Sieger der Herzen sind wir alle mal – „Keep on Rocking“.